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Mit einem bunten Programm wurde die neue Dreifachsporthalle eingeweiht.

Neue Dreifachsporthalle am Quellenhofweg eingeweiht

Mit einer großen Feier wurde jetzt die neue Dreifachsporthalle am Quellenhofweg in Bethel eingeweiht. Die Halle verbessert die Sportmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler der angrenzenden Mamre-Patmos-Förderschule, des Berufskollegs, der Sekundarschule und des Gymnasiums. Der Bau, der nach 15 Monaten fertiggestellt wurde, hat rund 4 Millionen Euro gekostet.

Der Bau der Halle war notwendig geworden, weil die bisher zur Verfügung stehenden Sportstätten für den Schulsport nicht ausreichten. Damit gehört Unterrichtsausfall im Sport aufgrund von Raummangel der Vergangenheit an; die Halle ersetzt auch eine veraltete kleine Sporthalle am Zionsberg. Die Halle, die Bewegungsflächen 1.342 m² umfasst und weitere 728 m² Nebenflächen hat, ist von den umliegenden Schulen fußläufig erreichbar und steht für alle Betheler Schulen zur Verfügung und nach Unterrichtsschluss auch für weitere sporttherapeutische Angebote für Menschen mit Behinderungen, für den Vereinssport und den Betriebssport.

An dem bunten Programm der Einweihungsfeier der neuen Sporthalle wirkten unter anderem mehrere Schülergruppen mit sportlichen Vorführungen, die Big Band der Friedrich-v. Bodelschwingh-Schulen sowie aktuelle und ehemalige Fußballer des DSC Arminia Bielefeld mit. Auch die Bethel-Jubiläumsbotschafter und Fußballer Tobias Rau und Torhüter-Legende Ulli Stein waren beim Torwand-Schießen aktiv. Grußworten kamen von Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong vom Bethel-Vorstand, Georg Müller, Leiter des Schulamts der Stadt Bielefeld, Jörg-Uwe Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter des ausführenden Bauunternehmens Goldbeck Bau, Architekt Frank Ebeler vom Architekturbüro kenterplan Architekten in Bielefeld und Schülersprecherin Antonia Kohring.

Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong überbringt Grußworte des Vorstands und hält eine kleine Andacht

Der Sportunterricht wird in den drei Hallenteilen sowie einem angegliederten kleineren Gymnastikraum stattfinden. Er schafft mit seinen Spiegelwänden Platz für Gymnastik, Tanz und Entspannungsangebote. Ein Hallenteil ist mit besonderen Vorrichtungen ausgestattet, um dort an der Deckenkonstruktion Spiel- und Sportgeräte für Menschen mit Behinderungen zu installieren. Das ist für die spezielle motorische Förderung von Kindern mit besonderen Förderbedürfnissen wichtig sowie für die Erzieher- bzw. Heilerziehungspfleger-Ausbildung, wenn es um die Praxis von Sportangeboten für Menschen mit Behinderungen geht. Dadurch wird eine gute berufsspezifische Vorbereitung für die Arbeit mit unterschiedlichsten Zielgruppen wie Kinder, Jugendliche, Menschen im hohen Lebensalter und Menschen mit verschiedensten Behinderungsformen gewährleistet. Eine Schaukelanlage, eine Rollbrettbahn, ein Bällebad und diverse weitere Materialien motivieren zur Gestaltung von Bewegungsbaustellen.

Eine Schaukelanlage, eine Rollbrettbahn, ein Bällebad und diverse weitere Materialien ...

Die Ausstattung an Sport- und Spielgeräten, sowohl für den sportlichen Wettkampf, als auch für die individuelle Bewegungsförderung in der neuen Halle, wurde maßgeblich durch Spenden der „Gerda und Rolf Schopf Stiftung Nr. 4“ (Achim) und die „Stiftung der Stadtwerke Bielefeld GmbH“ gefördert.

... motivieren zur Gestaltung von Bewegungsbaustellen.

Die Halle erstreckt sich entlang des Quellenhofweges und ist gut in die Umgebung integriert. Etwa ein Drittel des Hallenvolumens sind unterhalb des Bodenniveaus untergebracht, so wird das natürliche Gefälle des Geländes genutzt. Damit entspricht die Gebäudehöhe insgesamt nur etwa der einer 1,5- bis 2-geschossigen Bebauung.

Die neue Halle bietet mit ihrer Ausstattung beste Voraussetzungen für vielfältige klassische sportliche Aktivitäten wie Ballspiele, Rückschlagspiele und Turnen.

An den Sportbereich sind auf zwei Seiten zweigeschossig Nebenräume (Umkleiden, Duschen, WC etc. und Geräte- und Technikräume) angegliedert. Für Menschen mit Behinderungen sind alle notwendigen Nebenräume barrierefrei im Erdgeschoss zu erreichen. Die äußere Gestaltung der Halle mit langgestrecktem Baukörper und angeschrägten Stirnflächen erzeugt die Anmutung von Dynamik und nimmt damit den Zweck des Gebäudes – Sport – optisch auf. Die Glasflächen in der Fassade sorgen für Transparenz zwischen innen und außen, die Grüntöne der Fassadengestaltung werden teilweise im Innern wieder aufgenommen. Die farbliche Außengestaltung sorgt zudem für eine gute Einpassung in die räumliche Umgebung.