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Gemeinsam durch die Wildnis von Eckhardtsheim

Im Rahmen des spielpädagogischen Unterrichts ging es für die Berufsfachschüler_innen mit Schwerpunkt Heilerziehung (A17A) und ihren 6 Gästen aus Einrichtungen in Bethel.regional für einen Tag in ein Waldstück nahe dem Gut Wilhelmsdorf in Eckardtsheim. Der Tag wurde durchgeführt von Frederik Fortmann von Wildwuchs und außerdem unterstützt durch Anne Grun vom Bewegungs- und Sporttherapeutischen Dienst.

 

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Dabei trotzen alle Teilnehmer_innen tapfer dem Nieselregen und begaben sich auf den Weg die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. „Die Wildnispädagogik vereint ein großes Bündel an Wissen und Traditionen (…).“, so Frederik Fortmann. Dieses Wissen gilt es von Generation zu Generation weiterzugeben und in das moderne Leben zu integrieren.

Zum Einstieg in den Tag wurde besprochen, was notwendig ist, um in der Natur zu überleben. Bei Wasser, Nahrung, Feuer und einem trockenen Plätzchen waren sich alle einig. Blieb nur noch die Frage, wie diese Ziele zu erreichen sind. Nachdem der Wald zunächst spielerisch erkundet wurde, ging es an den Bau einer Laubhütte. Während eine Teilgruppe diese erfolgreich zusammenbaute, stieß die zweite Gruppe zufällig auf das Skelett eines Rehs, welches mit großer Sorgfalt freigelegt und akribisch betrachtet wurde.

Weiter ging es mit der Frage: „Wie schaffen wir es ein Lagerfeuer zu entzünden, wenn doch alles nass vom Regen ist?“. Mit dem hilfreichen Tipp, trockenes Holz in Form von abgebrochenen Ästen in den Büschen und Bäumen und nicht am Boden zu suchen, war zumindest das Holzproblem geklärt. Weil Frederik einen guten Tag hatte , bekamen die beiden Gruppen jeweils 3 Streichhölzer zum Entzünden des Feuers und es ´entbrannte` ein Wettkampf um die erste kleine Flamme. Die anfängliche Freude über die moderne Erfindung der Streichhölzer, verging allerdings ganz schnell. So einfach war es dann doch nicht. Aber der Siegeswille der Gruppen ließ sie beharrlich nach immer neuen Ideen suchen und am Ende brannte es dann doch, ein herrlich warmes Lagerfeuer.

Nun mussten nur noch Stöcke für das Stockbrot geschnitzt werden und dann konnte es losgehen, schnell noch den Teig um den Stock gewickelt und dann ab in die Flamme. 

Am Ende verabschiedeten sich alle Teilnehmer_innen voneinander und konnten stolz und zufrieden auf einen ereignisreichen Tag zurückblicken.

Kooperationspartner

Slick Playground